Rubrik: Mobile Stadt
Das Karlsruher Modell
Hier der Stadtverkehr, dort der Regionalverkehr - durch Schnittstellen verbunden, aber nicht miteinander verwoben - so präsentiert sich der öffentliche Nahverkehr in vielen Ballungsräumen. Diesen Fehler macht man in Karlsruhe nicht.In Karlsruhe gibt's den klassichen Übergang vom Zug zur Tram nicht. Denn der Übergang vom Zug zur Tram schreckt viele potenzielle Fahrgäste ab. So sind denn auch vielerorts die "klassischen" Straßenbahnen geschrumpft oder völlig verschwunden. Ganz anders verlief dagegen die Entwicklung in Karlsruhe.
Durch die 1992 eingeführte Zweisystemstadtbahn wurden die Gleise der Bahn für die Straßenbahn zugänglich. Nun können beide Verkehrsmittel trotz unterschiedlicher Stromversorgungsmodelle und Antriebssysteme die selben Bahnstrecken nutzen und die Fahrgäste davon nur profitieren.
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